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Die Ruine Stecklenburg

Verlässt man Bad Suderode in westlicher Richtung, erreicht man nach ein paar hundert Metern die Gemeinde Stecklenberg. Der Weg führt bergab ins Tal. Unten angekommen, im Zentrum des Dorfes, erblickt man in südlicher Richtung, in zirka 70 Meter Höhe auf der Bergkuppe, ein altes, verfallenes Gemäuer, das zwischen den Wipfeln der Bäume hervorschaut.

Es ist die Ruine der Burg „Stecklenburg“. Sie liegt etwa 250 Meter über Normalnull auf einer, nach Nordosten vorspringenden, felsigen Bergnase aus Wissenbacher Schiefer. Ein prädestinierter Burgenstandort für eine Wallburg. Der Berg fällt nach drei Seiten steil ab, nur im Südwesten führt eine schmale Zunge sowohl ins Tal, als auch zu den höheren Bergen im südlichen Hinterland. Die ehemals mächtigen Wallanlagen, die trapezförmig das Burgplateau von 100 x 160 Meter umschloss, sind noch heute eindrucksvoll zu sehen.

  „Gebet und Lied und Wort, - es ist verklungen:
Doch predigt jeder Stein mit Tausend Zungen:
Ob Menschenwerke untergehen,
was Gottes ist, wird fortbestehen.“
So lautet ein altes Lied zur Stecklenburg.

Und wer die noch heute beeindruckende Ruine besucht, wird sich nicht nur ins Mittelalter zurückversetzt fühlen, sondern auch dieser Worte gedenken. Die Reste von Burgwall, Vorburg, Kernburg, Bergfried, Kellergewölbe und Kapelle geben eindrucksvoll Kenntnis von den Leistungen unserer Vorfahren. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass die Anlage schon zu vorgeschichtlicher Zeit, wahrscheinlich ab der Jüngeren Steinzeit, genutzt wurde. Die Erbauer der mittelalterlichen Burg sind allerdings unbekannt, da in keiner bekannten Urkunde erwähnt.

Auch das Baujahr der Stecklenburg ist bis heute nicht bekannt. Erste Beurkundungen benennen für 1129 Gero de Steckelenberge als Burgherrn. Bekannt ist auch, dass ab dem 12. Jahrhundert die Burg unter Lehenshoheit des Stifts Quedlinburg stand.

Im Jahr 1311 ging die Burg dann als „castrum“ in den Lehensbesitz der Ritter von Hoym über, in deren Besitz sie dann bis 1605 war. Im Jahr 1364 wurde die Burg zerstört, aber wieder aufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg noch verteidigungsfähig und bis ins Jahr 1736 noch teilweise bewohnt. Um 1750 wurden Teile der Burg und der Burgkapelle abgebrochen, um im Dorf Stecklenberg ein neues Gottes-haus zu bauen. Um das Jahr 1834 besaß der Bergfried noch ein Schieferdach, das bald danach wegen Baufälligkeit eingerissen werden musste.

Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007

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Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)
Burgen und Schlösser der Harzregion

In den einschlägigen Touristenführern und Bildbänden über den Harz, finden wir immer die selben Burgen und Schlösser, die als Wahrzeichen und Ausflugsattraktion vorgestellt werden. Aber der Harz hat sehr viel mehr, dieser faszinierenden, mittelalterlichen Altertümer, die in keinem Reiseführer vorkommen. Es sind die zahlreichen Ruinen der Harzer Burgen und Schlösser, von deren Aussehen wir kaum eine Vorstellung haben. Das Autorenteam hat lange gearbeitet und nun liegt das Resultat als Buch vor. Es vermittelt ihnen in einzigartiger Weise, wie diese legendären, von Mystik umwehten Relikte einer längst vergangenen Zeit, einmal ausgesehen haben könnten. Mittels detaillierter Rekonstruktions- und Grundrisszeichnungen sowie historischer Zeichnungen und Stiche und umfassenden geschichtlichen Fakten, können sie sich ein Bild von der Harzregion im Mittelalter machen. Wir wünschen ihnen viel Freude dabei und möchten sie schon neugierig machen auf den II. Band der bald folgen wird.

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