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Die Pagenburg

Zwischen Lutter am Barenberge und Neuwallmoden liegt der 290 Meter hohe Pagenberg im nordwestlichen Harzvorland. Auf dem Gipfel dieses Berges liegt die Pagenburg. Es handelt sich dabei um eine uralte Fliehburg, die wohl im frühen Mittelalter entstanden ist. Der Berg ist noch heute ein beliebtes Wanderziel für die Einheimischen, aber Touristen trifft man dort eher nicht.

Oben auf der Bergkuppe sind die Spuren menschlichen Schaffens noch eindeutig zu erkennen. Der kleine Burgplatz auf der Bergkuppe hat die Form einer halben Ellipse mit den maximalen Abmaßen von 50 x 20 Meter. Der Burgplatz ist nach Norden, Osten und Westen durch zwei mächtige Wälle geschützt, vor denen sich zwei tiefe Gräben befinden. 

Entstanden sind die Wälle, indem man die Bergkuppe abgetragen hat. Der Südhang ist sehr steil abfallend und wurde daher schwächer gesichert. Da es sich um eine frühzeitliche Fluchtburg handelt, waren keine massiven Steinbauten vorhanden. Zwei runde Erdlöcher am westlichen Burgplatzrand sowie eines am Ostrand, deuten auf ehemalige hölzerne Turmbauten hin. Da keine erkennbaren Erdbrücken vorhanden sind, ist davon auszugehen, dass der Zugang durch hölzerne Tor- und Brückenbauten ermöglicht wurde. Wer die Burg erbaut hat ist nicht überliefert. Es ist aber bekannt, dass die Herren von Wallmoden schon vor der sächsischen Kaiserzeit Herren dieses Gebietes waren. Diese waren im ehemaligen „Kantingerode“, dem heutigen Könneckenrode, zu Hause und führten, dokumentiert ab etwa dem Jahr 1250, ein Wappen mit einem Pfau im goldenen Felde.

Die Pagenburg wird in alten Aufzeichnungen als Pawenburg bezeichnet, was Pfauenburg bedeutet. Dieser Umstand lässt den Schluss zu, dass die Herren von Wallmoden auch die Herren der Pagenburg waren. Dorf und Burg waren wohl auch von großer strategischer Bedeutung, denn in unmittelbarer Nähe führte ein uralter Heer- und Handelsweg vorbei, der zum einen Richtung Südharz führte und zum anderen Richtung Goslar und nördliches Harzvorland. Somit war dieses Gebiet in frühen Zeiten sicherlich ein viel frequentiertes Gebiet. Das hatte für die Bewohner sicher zum einen viele Vorteile, brachte zum anderen aber auch zahlreiche Gefahren mit sich.

Von dieser Warte aus gesehen war der Bau der Pagenburg wahrscheinlich ein notwendiges Übel, um den Bewohnern Sicherheit zu bieten. Auch sieht man sie als eine Vorgängeranlage der Burg Lutter an. Heute ist in diesem Gebiet Ruhe eingezogen. Fremde verirren sich nur noch selten in das Lutterbecken, nur die Reste der alten Fliehburg sowie die Burg Lutter zeugen heute noch von der einstigen Bedeutung dieses Gebietes.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen