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Die Kuxburg auf der Teufelsmauer

Als in der Kreidezeit die Harzschollen empor gepresst wurden, kam es zur Herausbildung eines kleinen und stellenweise unterbrochenen Höhenzuges aus Sandstein, der am Regenstein bei Blankenburg beginnt und sich über acht Kilometer hin bis zu den Gegensteinen bei Ballenstedt zieht.

Dieser Höhenzug, der eine außergewöhnliche Sicht sowohl in die nördliche Ebene wie auch ins nördliche Harzvorland bietet, war seit der Steinzeit menschlicher Aufenthaltsort und wohl in vorgeschichtlicher Zeit auch Kultplatz.

Nahe Timmenrode, also auf dem ersten Teufelsmauer-Abschnitt aus westlicher Richtung, findet man die Burgreste der Kuxburg. Man erreicht sie vom nordöstlichen Rand des Dorfes Timmenrode. Dort führt im Friedhofsbereich die Kuxburg Straße in Richtung Teufelsmauer. Weiter führt der Weg etwa 200 m in nördliche Richtung am Rand eines Feldes entlang, bis zu einem Steilhang. Dann befindet man sich etwa 200 m nördlich der Friedhofskapelle, die einen hohen schlanken Turm aufweist. Am Rande der Nordseite der Felsenburg, auf dem Heidelberg, fallen die Feldwände fast senkrecht ab. Der Rücken dieses Felskopfes ist künstlich geebnet und weist eine Fläche von etwa 12 x 34 m auf. Offensichtlich haben die Erbauer beim Verebnen des Heidelbergplateaus im Norden und im Süden bewusst Felsenklötze als Brustwehr stehen gelassen. Der Zugang ist ausschließlich aus südlicher Richtung durch einen schmalen Stieg durch einen sichelförmigen Wall und anschließenden Graben möglich. Am nordwestlichen Steilrand der Burgfläche sind Reste von Mauerwerk in Mörtel vorhanden und auch Turmfundamentreste gibt es noch.

Über die Kuxburg selbst gibt keine Quelle Auskunft. Nur Holzungs- und Flurnamen geben Auskunft über ihre Existenz – 1265/1285 Holz Kukesburch, 1284 juxta Cukesborch.

Die Kuxburg war nicht Sitz eines eigenen Herrengeschlechts und diente wohl, den im Dienst der Regenstein stehenden Ministerialen von Mordorf, als Auslug und Warte, meint der regionale Bauarchäologe H.A. Behrens in seinem Werk: Der Regenstein. Besiedlung und Geschichte der Grafen; Blankenburg 1989.

Weitere Informationen: Die Teufelsmauer im Harz, Die Gegensteine bei Ballenstedt,
http://www.highlights.harz-urlaub.de/teufelsmauer-im-harz/teufelsmauer.htm

>>> Gastgeber in Ballenstedt

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2013

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 4
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 4

Diesmal stelle ich Ihnen textlich 49 Burgen und Schlösser vor, die durch zahlreiche Rekonstruktionszeichnungen, Grundrisse, Stiche und Illustrationen veranschaulicht werden, die diesmal allerdings von verschiedenen Künstlern stammen. Ich habe wieder zahlreiche Archive und Bibliotheken durchforstet um Daten, Fakten aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen zu tragen. Auch in diesen Band habe ich wieder zahlreiche Burgen und Schlösser aufgenommen, die nicht unmittelbar der Harzregion zugeordnet werden können, mit dieser aber geschichtlich eng verflochten sind. Wer mehr über die Herren dieser Burgen und Schlösser - über die Adelsgeschlechter der Harzregion - wissen möchte, dem empfehle ich meine „Harz-Geschichte“ Band 2 und Band 3. In diesen Büchern setze ich mich mit den geschichtlichen Persönlichkeiten und den entsprechenden Ereignissen in der Harzregion des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters auseinander. Dabei spielen natürlich auch die Befestigungsanlagen immer eine Rolle. Ich wünsche Ihnen wieder viel Freude beim Lesen; vielleicht auch beim Erkunden dieser faszinierenden Bauwerke aus längst vergangener Zeit, die uns auch heute noch so viele Rätsel aufgeben.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
180 Seiten, 1 Übersichtskarte, 13 Rekonstruktions- und 33 Grundrisszeichnungen,
14 Stiche, 29 Zeichnungen, Grafiken und Fotos
Taschenbuch: 14,99 €
136 Seiten, 1 Übersichtskarte, 13 Rekonstruktions- und 33 Grundrisszeichnungen,
11 Stiche, 29 Zeichnungen, Grafiken und Fotos