Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Video's vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Harz Radio Archiv
> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   im Harz- Urlaub

 

 
 

Die Ilburg bei Ilfeld

Die Ilburg bei Ilfeld ist zwar weitgehend unbekannt, trotzdem kann sie als eine Harzer Dynastenburg angesehen werden. Als „castrum Yleborgh“ wurde die Burg um 1150 vom Grafen Elger I. von Bilstein, auf einem freistehenden kleinen Bergkegel südlich der Ortslage von Ilfeld, erbaut. Die Burg diente auch dem Schutz der zugehörigen Siedlung, war aber vorrangig zur Überwachung und Kontrolle des alten Nord-Süd-Handels und Heerweges, der Nordhausen, die Goldene Aue und Goslar miteinander verband, angelegt worden. Bauherr Elger nannte sich fortan Graf von Ilfeld. Sein Sohn und Nachfolger Adelger von Ilfeld vermählte sich um 1162 mit Lutrude von Hohnstein und gelangte so in den Besitz der Burg Hohnstein.

Etwa um 1180 verlegten Adelger und Lutrude ihren Wohnsitz von der kleinen Ilburg auf die große benachbarte Burg Hohnstein und änderten ihren Namen in „von Hohnstein“. Das Paar gilt damit als Begründer der Grafendynastie von Hohnstein. Mit der Übersiedlung des Grafenpaars wurde die Ilburg nach nur etwa 80 Jahren aufgegeben.

Der Legende nach gründete das Grafenpaar nach seiner glücklichen Rückkehr von einer Pilgerreise nach Jerusalem 1189 das Kloster Ilfeld. Als Baumaterial für das weithin bekannte Kloster, das mit Unterstützung des Klosters Pöhlde errichtet wurde, sollen die Steine der Ilburg gedient haben.
 

Trotzdem sind bis heute Reste dieser hochmittelalterlichen Burganlage erhalten geblieben. Viele dieser Mauer- und Fundamentreste sind völlig überwuchert. Die Hauptburg hatte einen rechteckigen Querschnitt von 30 x 40 m mit gerundeten Ecken. Umgeben war diese mit einer Mantelmauer, von der noch ein Westteil erhalten ist. Etwa mittig hinter der Südmauer befand sich der runde Bergfried, der ca. 10 m Durchmesser und 2-3 m Mauerdicke aufwies. Nur ein halbseitiger Stumpf ist davon noch erhalten. Nördlich und westlich wurde die Hauptburg von einer breiten terrassenförmigen Vorburg geschützt, die von einer einfachen Ringmauer umgeben war. Davon ist nur noch ein Stück an der Südseite mit Pforte erhalten. Westlich davon, unmittelbar anschließend, zeugen die Grundmauern von einem Rundturm von 9 m Durchmesser. Viele Trümmer und Schutthalden haben die Gräben und Wälle der Anlage verschüttet, trotzdem ist der Grundriss der einstigen Burg Ilfeld noch gut zu erkennen.

Weitere Informationen: Burg Hohnstein, Königspfalz Pöhlde
http://de.wikipedia.org/wiki/Ilburg

>>> Gastgeber in Ilfeld

zurück

Copyright der Fotos Wikipedia,
der Zeichnungen und der Texte Bernd Sternal 2012

Links zu Harz-Urlaub

 
 Ausflugsziele nach Orten:
 
Alexisbad
Allrode
Altenau
Altenbrak
Aschersleben
Bad Grund
Bad Harzburg
Bad Lauterberg
Bad Sachsa
Bad Suderode
Ballenstedt
Benneckenstein
Blankenburg
Braunlage
Brocken
Clausthal-Zellerfeld
Dankerode
Derenburg
Duderstadt
Elbingerode
Elend / Mandelholz
Gernrode
Goslar
Hahnenklee
Halberstadt
Harzgerode
Hasselfelde
Herzberg
Ilfeld
Ilsenburg
Langelsheim
Lautenthal
Mansfeld
Meisdorf
Nationalpark
Nordhausen
Osterode
Quedlinburg
Rübeland
Sangerhausen
Schierke
Schladen
Seeland
Seesen
St. Andreasberg
Stecklenberg
Stolberg
Tanne
Thale
Trautenstein
Treseburg
Vienenburg
Walkenried
Wernigerode
Wildemann
Wippra
Wolfshagen
Worbis
Zorge
 
Weitere Empfehlungen!
 
Werben auf
Ausflugsziele-Harz.de
 
Gratis Reiseführer
   
 
   
  Hier kostenlosen Reiseführer aus dem Harz anfordern!
   
 
 
 
Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 3
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 3

Auch Band 3 unseres beliebten Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an Band 1 und 2 an. In diesem Band werden Ihnen 46 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind. Wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun sowie Grundrissen und Zeichnungen von Lisa Berg. Erneut haben wir für Sie auch seltene alte Stiche aus den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.
In diesem 3.Band sowie auch in dem noch folgenden und letzten 4. Band, haben wir nun auch Burgen und Schlösser aufgenommen, die nicht direkt der Harzregion zugerechnet werden können, die aber geschichtlich eng mit der Harzregion verwurzelt sind. Denn wer geschichtliche Zusammenhänge verstehen will, muss mitunter über den eigenen Tellerrand hinausblicken, zumal viele dieser alten Burgen und Schlösser von nicht unwesentlicher Bedeutung für die Entwicklung des gesamten mitteldeutschen Raumes waren. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre und noch mehr beim Erkunden dieser Bauwerke aus alter Zeit.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
180 Seiten, 1 Übersichtskarte, 23 Rekonstruktions- und 52 Grundrisszeichnungen,
28 weitere Abbildungen
Taschenbuch: 14,99 €
140 Seiten, 1 Übersichtskarte, 23 Rekonstruktions- und 51 Grundrisszeichnungen,
14 weitere Abbildungen