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Die Vienenburg

Die Ursprünge dieser in Ringform errichteten Burg werden in einer vorgeschichtlichen Anlage gesehen. Über die Bauherren der Vienenburg und ihre Bauzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Angenommen wird aber, dass die Vienenburg aus den Resten der einstigen Reichsburg Harliburg errichtet wurde. Diese wurde im Jahr 1290 von König Rudolf von Habsburg sowie alliierten Streitkräften zerstört, weil zuvor Herzog Heinrich der Wunderliche die Burg zu Blockadezwecken der Heer- und Handelsstraße Goslar-Braunschweig-Lübeck missbraucht hatte. Als Bauherr wird der Wernigeröder Graf Burchardt und als Bauzeit die Zeit um 1300 angenommen. Die Region war Hildesheimsches Interessengebiet und es ist anzunehmen, dass Burchardt damit den Interessen seines Vetters Bischof Siegfried von Hildesheim diente.

Im Jahr 1306 wurde „Vieneburch“ erstmals urkundlich durch Graf Burchardt erwähnt, ob damit aber die Burg oder der Ort gemeint, war ist unklar. Auch für die Stadt Vienenburg, gelegen im nordwestlichen Harzvorland in unmittelbarer Nähe des Harly, wird als Gründungsdatum das Jahr 1306 angenommen. Aber die Vienenburg blieb nicht lange im Besitz der Wernigeröder Grafen, da diese in Geldnot gerieten und die Burg 1341 an die Stadt Goslar verpfändeten. Im Jahr 1367 ging die Burg dann an die Bischöfe von Hildesheim und es folgte eine wahre Odyssee an weiteren Verpfändungen, bis die Burg 1523 an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel gelangte. Dann, knappe hundert Jahre später, wieder ein Eintrag für die Geschichtsbücher.

Im Dreißigjährigen Krieg nutzte Wallenstein die Burg als Ausgangspunkt für verschiedenste Operationen im nördlichen Harzvorland. Um diese Ereignisse spinnen sich einige Sagen. Im Jahr 1643 gelangte die Burg wieder in die Hände der Hildesheimer Bischöfe, wo sie bis 1802 verblieb. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Burg zur preußischen Domäne, ihre strategische Bedeutung war verloren gegangen. Die Burg verfiel und wurde zum Teil abgetragen, mit den Steinen wurden Domänen-Gebäude  um den Burgplatz errichtet.

Auf dem 85 x 125 Meter großen Burgplatz der Vienenburg dominieren die imposanten Reste des Bergfrieds mit einer Höhe von 24 Meter und einer Mauerstärke von 2,63 Meter. Auch Reste des ehemaligen Palas sind noch vorhanden. Die gesamte Burganlage sowie die Gebäude der Domäne, die sich auf einem 165 Meter hohen Landrücken im Südteil der Stadt Vienenburg befinden, sind seit 1963 in Privatbesitz mit wechselnden Eigentümern und Nutzung.

2016: Der Bergfried wurde 2010 restauriert und mit einer gläsernen Ausstiegskuppel versehen, nun man kann ihn wieder erklimmen und hat von oben einen herrlichen Blick über das Harzvorland. Die Burg entwickelt sich zu einem lohnenden Ausflugsziel mit zahlreichen Veranstaltungen. Es werden Führungen rund um die Burg angeboten, nach diesen, kann man sich im gemütlichen Burg-Café stärken. Direkt am Fuße des Burgturmes der Vienenburg steht eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel.

Der Burgturm kann Samstag und Sonntag besichtigt werden (Stand 07-2016).
Kontakt: Burg Vienenburg
Burgweg 2, 38690 Goslar/OT Vienenburg, Telefon 05324 - 78 69 153

Luftaufnahme in Wikipedia:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Burgruine_Vienenburg_008.JPG

Weitere Informationen unter: Harliburg bei Vienenburg und Erlebnispfade im Harly

>>> Gastgeber in Bad Harzburg

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010/2016

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen