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Birkenburg im Okertal

Die Birkenburg, auch Wildenstein genannt, ist eine von zahlreichen alten Burganlagen im wildromantischen Okertal. Gelegen ist sie etwa 0,5 Kilometer westlich von Romkerhall, auf einem einzeln stehenden Felskegel mit einer Höhe von 400 Meter über Normalnull über dem linken, nördlichen Ufer der Oker.

Die Birkenburg gehörte dem Rittergeschlecht von Wildenstein, das zum Patriziat der Reichsstadt Goslar gehörte. Die Wildensteiner hatten im Hochmittelalter umfangreiche Besitztümer im Harz. In der Zeit von 1173 bis 1199 war Volkmar de Goslaria als erster nachgewiesener Vertreter dieses Geschlechts kaiserlicher Vogt in Goslar. Volkmar und seine Gattin Helene waren auch im Jahr 1186 die Gründer des Stifts Neuwerk.

Sein Nachfahre, Burchard de Goslaria, änderte dann den Namen der Familie, auch rückwirkend, in „de Wildenstein“. Burchard, oder bereits sein Vorgänger, sollen auch um das Jahr 1261 die Burg Wildenstein zum Schutz ihrer umfangreichen Güter und Besitztümer im Oker- und Sösetal erbaut haben, wie angenommen wird. Abgeleitet wurde der Name des Rittergeschlechtes und der Burg von den nahe dem Burgberg gelegenen Wildensteinklippen, die heute Rabenklippen heißen.

Ritter Burchard muss sich wohl mit den Räten der Stadt Goslar überworfen haben, denn der Stadt gehörte der Grund und Boden im Okertal. Burchard wurde im Jahr 1288 verpflichtet, die Burg wieder abzubrechen. Ob und wann aber die Burg abgebrochen wurde ist nicht überliefert.

Die Birkenburg war eine sehr kleine Burg, die in mehreren Ebenen am Berg angelegt war. Auf der Spitze des Kegels befindet sich eine eingeebnete Plattform von nur 5 x 6 Meter, wohl Standort eines mächtigen Bergfrieds. Einige Meter weiter unten ist eine künstliche Terrasse geschaffen worden, die 10 x 25 Meter misst und von einem sichelförmigen Steinwall umgeben und gestützt wird. Diese Terrasse war offenbar Standort der Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Ein durch Ringmauern geschützter Weg führte spiralförmig auf den Kegelberg. Am Fuße des Berges liegen zwei versumpfte Teiche mit Dämmen und Wassergräben. Das Vorhandensein dieser Teiche wird noch im Jahr 1320 urkundlich belegt.

Seit dem Jahr 1346 gibt es keine Mitteilungen mehr vom Geschlecht der Herren von Wildenstein. Im Jahr 1552 ging der Besitz von der Stadt Goslar an den Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig.

Der heutige Name der Burg ist auf den Eintrag „Birkenburg“ auf einer Forstabrisskarte vom Jahr 1680 zurückzuführen und nimmt wahrscheinlich Bezug auf das am Burgberg gelegene kleine Birkental.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen