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Burg Warberg am Elm

Warberg ist eine Gemeinde am Ostrand des Höhenzuges Elm im östlichen Niedersachsen und gehört der Samtgemeinde Nord-Elm mit Sitz in Süpplingen an.

Ursprünglich bestand eine Burg mit dem Namen Warburg, die etwa 2 Kilometer südwestlich von der heutigen Burg entfernt ihren Standort hatte. Diese hochmittelalterliche Burg wurde allerdings zu Silvester des Jahres 1199 durch den Magdeburger Erzbischof Ludolf von Kroppenstedt zerstört. Grund für die Zerstörung war ein staufischer Rachefeldzug innerhalb des Thronstreites zwischen Welfen und Staufern.

Die Burg besaß allerdings schon einen eigenen Adel. Dieser gründete unmittelbar nach der Zerstörung 2 km nordöstlich vom alten Höhenburgstandort im Flachland eine Burg in Warberg, heute im nördlichen Ortsteil gelegen. Nach dieser neuen Burg Warberg nannten sie sich fortan Herren von Warberg.

Zu den ersten Befestigungsbauten zählt zweifelsohne der Bergfried der Anlage. Um diesen herum bauten die Burgherren im 14. Jahrhundert ein Herrenhaus, das während des Dreißigjährigen Krieges arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Um 1620 scheint das Geschlecht der Freiherren von Warberg ausgestorben zu sein, denn die Burg kam in den Besitz von Braunschweig-Wolfenbüttel. Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel zog daraufhin den Besitz im Jahr 1650 als erledigtes Lehen ein.

 

Auf einem Stich von Merian können wir uns einen Eindruck von der Befestigungsanlage verschaffen, wie sie wohl Mitte des 17. Jahrhunderts aussah. Demnach war die Burg von Wällen, einer hohen Mauer sowie einem Burggraben umgeben. Es gab eine Ober- und eine Unterburg. Letztere wurde über eine Zugbrücke erreicht, die einen Wassergraben überspannte; der Wassergraben ist allerdings heute trockengelegt. Im unteren Bereich der Niederburg steht eine mittelalterliche Kapelle. 1346 wurde sie urkundlich als ein Gotteshaus, das der Jungfrau Maria und dem Heiligen Nikolaus gewidmet war, erwähnt. Die Oberburg mit ihrem mächtigen Bergfried liegt auf einem Hügel.

Der Bergfried hat eine Höhe von 19 Meter und eine quadratische Grundfläche von 8 x 8 Meter. Er war von einem dreistöckigen Herrenhaus umgeben, von dem heute nur die untersten Bauteile erhalten sind. Äußerlich hat die Anlage sich den Charakter einer mittelalterlichen Befestigungsanlage erhalten, das Innere der Anlage wird heute allerdings von verschiedene Um- und Neubauten, besonders aus der Zeit der Renaissance, geprägt.

Im Jahr 1918 wurde die Burg Warberg Staatsdomäne. 1938 erwarb der „Schulverein Reichs-Landhandelsschule“ die Anlage und ließ sie bis zum Jahr 1942 grundlegend umbauen, um darin die Reichshandelsschule zu betreiben. Dazu kam es allerdings nicht mehr, die Burg wurde zum Kriegslazarett und nach dem Krieg zum Tuberkulose-Krankenhaus.

Seit 1955 diente die Burg Warberg als Ausbildungsstätte der „Bundeslehranstalt Burg Warberg“, einer privaten Fachschule des Agrarhandels, und beherbergt jetzt auch ein Hotel. Im Jahr 1999 begannen unter Beteiligung des „Freundeskreis Burg Warberg“ Sanierungsarbeiten an der Oberburg, die bis 2004 andauerten. Daran schlossen sich seit 2005 weitere Erhaltungsmaßnahmen an der Niederburg an.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Warberg

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2014

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 5
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 5

Am 13.06.2007 habe ich meinen ersten Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt habe ich die Geschichte von 239 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt.
Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind.
Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. Alle hier zu nennen würde diesen Rahmen sprengen. Dennoch möchte ich einigen Unterstützern hiermit meinen Dank aussprechen: Ohne die vielen wun-dervollen Rekonstruktions-Zeichnungen von Wolfgang Braun hätten diese Bücher viel von ihrem Charme eingebüßt. Dr. Detlef Schünemann hat als ausgewiesener Burgenkenner wesentlich dazu beigetragen, dass meine Texte ergänzt und abgerundet wurden. Auf Grund des Einsatzes von Detlef und Marianne Schünemann konnten eine ganze Reihe Burgruinen und Wallanlagen erstmals vermessen und, unter Überprüfung älterer Beschreibungen, hier vorgestellt werden.
Durch die dankenswerte Unterstützung der Genannten sowie vieler Ungenannter ist ein Werk entstanden, das hoffentlich Burgenfreunden, Geschichtsinteressierten aber auch kulturhistorisch interessierten Wanderern noch lange Freude bereiten wird.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
176 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
12 Stiche, 34 Zeichnungen, Grafiken und Fotos
Taschenbuch: 14,99 €
140 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
11 Stiche, 31 Zeichnungen, Grafiken und Fotos