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Burg Ilsenstein

So wie das gesamte Ilsetal, über dem die Burg Ilsenstein einst thronte, ist auch sie von Sagen und Mythen umwoben. Dass sie überhaupt zu Anfang des 11. Jahrhunderts erbaut wurde, ist auf Kaiser Otto III. zurückzuführen, der die damalige Reichsburg Ilsenburg im Jahr 998 an Bischof Arnulf von Halberstadt verschenkte. Zweck dieser Schenkung war die Einrichtung eines Benediktiner Klosters.

Nachdem die Schenkung im Jahr 1007 rechtskräftig war und die Ilsenburg zum Kloster umgebaut wurde, ergab sich die Notwendigkeit der Schaffung einer Ersatzburg, denn der König wollte auf seine geliebten Harzjagden nicht verzichten. Als geeigneter Standort einer königlichen Jagdpfalz für die nahe liegenden Jagdforsten wurde der Ilsestein ausgewählt. Die neue Burg wurde dementsprechend ausgelegt und war gleichzeitig königliche Vogtei über das Kloster Ilsenburg, um diesem Schutz zu bieten. 

Doch schon bald kam es zu ersten Spannungen zwischen den weltlichen Burgherren und den kirchlichen Würdenträgern des Klosters. Auch soll die Burgbesatzung während des Sachsenkriegs Heinrich IV. gegen das Kloster vorgegangen sein. Eine Brandschicht lässt darauf schließen, dass die Burg Ilsenstein in dieser Zeit erstmals zerstört, aber wiederaufgebaut wurde. Überliefert ist, dass Bischof Buko II. im Jahr 1087 beim Kaiser Klage einlegte, weil es von Seiten der Burgbesatzung zu ständigen Übergriffen auf das Kloster kam. Aber der König schien nicht eingegriffen und die bischöfliche Klage ignoriert zu haben, denn die Übergriffe nahmen kein Ende. 

Noch einmal wurde 1105 das „castrum Ilsinestein“ genannt, bevor es 1107 durch Erzbischof Adelgot von Magdeburg und Landgraf Ludwig der Springer von Thüringen endgültig zerstört wurde.
Die Burg, die auf einem schmalen Felsgrat des Ilsensteines etwa 150 Meter über dem östlichen Ufer der Ilse thronte, wurde dann über die Jahrhunderte vergessen. Eine Wiederentdeckung sowie ab 1957 vorgenommene Ausgrabungen rückten die Burg erst wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Obwohl geländebedingt auf diesem Ilsesteingrat nur wenig Bauplatz vorhanden war, hat man diesen bautechnisch optimal genutzt, so dass davon ausgegangen wird, dass die Hauptburg einmal etwa 10 x 50 Meter gemessen hat. Im Zuge der Ausgrabungen wurden zahlreiche Bauteile entdeckt, die uns heute ermöglichen, eine Vorstellung von dieser einstigen königlichen Jagdpfalz zu haben.

Heute stellt der 474 Meter über Normalnull liegende Gipfel des Ilsesteins (früher Ilsenstein) ein sehr beliebtes Wanderziel dar. Seit 1814 ziert dieses Felsmassiv ein großes gusseisernes Kreuz, das zu Ehren von Anton Graf zu Wernigerode-Stolberg errichtet wurde. Von dort oben hat der Wanderer einen einzigarteigen Blick über das Ilsetal sowie über die Stadt Ilsenburg und das nordwestliche Harzvorland. In unmittelbarer Nähe zum Ilsestein befindet sich das kleine Waldgasthaus „Zum Ilsestein“, wo sich der Wanderer nach dem nicht ganz unbeschwerlichen Aufstieg eine Rast gönnen kann.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ilsestein

>>> Gastgeber in Ilsenburg und Umgebung

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen