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Burg Bornstedt

Die Burg Bornstedt, auch Schweinsburg genannt, liegt nahe der Ortschaft Bornstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz. Östlich der Gemeinde befindet sich der Hornburger Sattel, ein etwa 8 km langer Höhenzug mit einer maximalen Höhe von 294 Meter.

Heute weitgehend unbekannt, war die Burg Bornstedt einst als Reichsburg von erheblicher Bedeutung. Wann und von wem diese Höhenburg erbaut wurde ist nicht überliefert, aber schon um 880 wurde sie im Hersfelder Zehntverzeichnis genannt, was eine frühe Entstehung im, von den Franken eroberten, Thüringerreich hindeutet.

Im Jahr 979 wird sie als „civatas et castellum Burnigstediburch“ von Kaiser Otto II. genannt. Während der Sachsenkriege nutze im Jahr 1115 Heinrich V. die Burg als Station seiner Truppen in den Kämpfen am Welfesholz. Im Jahr 1120 trat erstmals ein eigener Burgadel auf und nannte sich Esico II. dominus castri Burnstede. Im Jahre 1202 verkauften die Herren von Bornstedt die Burg an den Erzbischof Ludolf von Magdeburg, der seinerseits die Herren von Friedeburg mit der Burg belehnten.

Nach wechselndem Besitz kam die Burg Bornstedt im Jahre 1301 in den Besitz der Grafen von Mansfeld, wo sie bis 1780 verblieb. Bei der Erbteilung des Mansfelder Besitzes 1501 fiel die Burg an die Linie Mansfeld-Vorderort. Nach der frühen Bedeutung als Reichsburg erlebte die Burg ab 1502 eine weitere Glanzzeit. Graf Philipp II. gründete die Linie Mansfeld-Bornstedt, errichtet auf der Burg seine Residenz, baute sie dazu aus und um und legte auf dem nahe gelegenen Kirchberg eine Parkanlage an.

Aber wie so viele andere Burgenstandorte, so verlor auch die Burg Bornstedt mit dem Dreißigjährigen Krieg ihre Bedeutung. Die Burg wurde verlassen und dem Verfall preisgegeben, sie diente fortan als Steinbruch für die nahen Ortschaften sowie für neue Gutsgebäude.

Die Gesamtanlage der Burg Bornstedt besteht aus zwei Teilen, der mittelalterlichen steinernen Burg im Norden sowie wohl frühmittelalterlichen Burgwall unmittelbar südöstlich davon. Die Burg nimmt dabei auf dem Bergrücken des Schlossberges eine Fläche von etwa 130 x 30 m ein. In der Mitte der Anlage schnürt sich der Burgplatz auf etwa 20 m zusammen. An dieser brezelförmigen Einschnürung hat der mächtige Bergfried seinen Standort. Dieser ist, mit einer Höhe von 30 m und einem Querschnitt von 9 x 9 m, neben dem Eingangstor und Resten der Ringmauern, der einzige Rest der ehemaligen Kernburg.

Der oft genannte Name Schweinsburg/Schweinsberg geht auf eine Erzählung zurück, nach der die Bewohner der Burg bei einer Belagerung das letzte Schwein nicht schlachteten, sondern es mehrmals täglich zum laut schreien brachten, um vorzutäuschen, sie würden täglich viele Schweine schlachten. Dies demotivierte die Angreifer, die Belagerung wurde abgebrochen.

Heute werden auf dem Burghof Feste gefeiert und die Burgschänke steht für Veranstaltungen zur Verfügung. Die Burg liegt zwischen der Rosenstadt Sangerhausen und der Lutherstadt Eisleben.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2012

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